LodlanD im Interview

Die Podcaster von Schwert und Würfel stellen in ihrer neusten Ausgabe das RPG LodlanD vor und haben sich dafür mich, als stv. LodlanD-Chefredakteur, zum Interview geschnappt:

LodlanD begleitet den Spieler in die schwarze Tiefsee, das letzte unerforschte Gebiet der Erde. Spielbar als Techno-Serie, als realistisches SciFi, als Abenteuerergeschichte, als Soziodrama, als Thriller voller Intrigen, ja sogar als Soap.

Schwert und Würfel, der Rollenspiel Podcast auf freizeitheld.de präsentiert: Das Interview mit dem stellvertretenden Chefredakteur LodlanDs: Jan-Tobias Kitzel.

Das ca. 20 min lange mp3 gibt es unter freizeitheld.de.

Arbeiten an der LD-GRW-Neuauflage gehen voran

Die Arbeiten an der Neuauflage des LodlanD-Grundregelwerks, an der ich als Autor beteiligt bin, gehen gut voran. Texte werden erneut lektoriert (obwohl die Fehlerzahl im bisherigen Grundregelwerk extrem gering war, aber das ist einfach unser Anspruch) und Errata eingearbeitet. Die Zeichner arbeiten ebenfalls auf Hochtouren: Was ich bisher an neuen Zeichnungen, sowohl im Bereich Illustrationen als auch bei den Schiffszeichnungen gesehen habe, lässt ein klasse Buch erwarten. Besonders gespannt bin ich darauf, welchen neuen Look unser Layouter dem Hardcover-Grundregelwerk (erste Auflage war Softcover) verleihen wird. Gerade das Layout ist oft kaufentscheidend für ein Rollenspiel, denn es ist einer der Hauptfaktoren des ersten Eindrucks, den ein potentieller Spieler beim Durchblättern im Rollenspielladen hat. Das ist mit einer der Gründe, warum wir vor jedem Buch einige Seiten als kostenloses Preview auf LodlanD.de in den Downloadbereich stellen. Schließlich soll der Leser ja wissen, was er bekommen wird und schon vorher abschätzen können, ob ihm Inhalt, Layout und Zeichnungen zusagen (werden).

Auf jeden Fall ist es noch ein gutes Stück Arbeit bis zur Veröffentlichung der Grundregelwerks-Neufauflage im Oktober und wir freuen uns alle sehr auf das Resultat unserer Bemühungen. Also: Abtauchen und dranbleiben!

430.000 Zeichen und es geht weiter

In den letzten Tagen hab ich bei meinem in Arbeit befindlichen Shadowrun-Roman „Flammenmeer“ (Arbeitstitel, erscheint 2007) ordentlich was weggeschafft. Derzeit bin ich im ersten Durchgang, die Texte sind also weder poliert noch lektoriert, sondern stehen einfach nur auf dem Papier (richtiger wäre „Bildschirm“ *g*). Mittlerweile hat es sich belohnt gemacht, dass ich von vorneherein die Szenen relativ genau durchgeplant hatte. Nicht zu genau, damit kreative Ideen während des Schreibens nicht unter einem zu engen Korsett leiden, aber genau genug, um zügig schreiben zu können. Es ist wie immer faszinierend zuzusehen, wie die Charaktere sich während der Geschichte entwickeln. Der Durchschnittsbürger, der ins kalte Wasser geworfen, lernt zu schwimmen in der düsteren Schattenwelt. Und ein Retter, der erst spät zeigt, warum er eigentlich handelt wie er es (nach seinen Begriffen) einfach tun muss. Mittlerweile hab ich die 430.000 Zeichen-Grenze überschritten (eine Romanseite hat später ca. 1.800 Zeichen, womit das etwa 240 Romanseiten entspricht) und kann somit das Ende absehen. Nach meinen Schätzungen lande ich irgendwo in den 500.000ern, das Ende des ersten Durchgangs ist also absehbar. Und dann geht es an mein „heiß geliebtes“ Polieren.

Anmerkung: Wer mal einen Vergleich haben möchte, was er so an „Zeichen“ am Tag produziert, in MS Word kann man dies so erfahren: Fraglichen Text markieren und dann auf „Extras“ – „Wörter zählen“ klicken. Dort dann die Angabe „Zeichen (mit Leerzeichen“ ablesen.

Stellvertretender Chefredakteur

… hört sich doch toll an, oder?

Jedenfalls darf ich mich seit heute „Stellvertrender Chefredakteur des Rollenspiels LodlanD“ nennen. Seit mittlerweile mehreren Jahren arbeite ich bei LodlanD mit, bisher in der Funktion eines Autors. Nun kommt zusätzlich zur Autorenarbeit noch die Funktion des stv. Chefredakteurs, was eine enorme Herausforderung und Ehre für mich bedeutet, der ich hoffe gerecht zu werden.

Ich freue mich auf die erweiterte Zusammenarbeit mit den Kollegen und kann mit Fug und Recht sagen: „Ein schöner Tag heute!“