LodlanD wird eingestellt

Als Chefredakteur von LodlanD fallen mir diese Zeilen schwer, aber die Zeit ist einfach gekommen: LodlanD wird eingestellt. Ich war als Schreiberling der ersten Stunde mit von der Partie, entwickelte also vom Grundregelwerk 2003 bis zum jetzt noch erscheinenden Abenteuer „Nordwärts“ bei so ziemlich allen Produkten mit, mal mehr, mal weniger. Aber die Zeit, LodlanD einzustellen, ist nun einfach gekommen. Das Team ist in den letzten Jahren deutlich geschrumpft und die Zeit steht als Berufstätiger einfach nicht mehr in dem Ausmaß zur Verfügung, wie es als Student noch der Fall war. Was ich aber auch absolut positiv herausstellen will: Wir haben alle Bücher veröffentlicht, die wir uns vorgenommen hatten, jede wichtige Geschichte ist erzählt, alle Völker haben eigene Quellenbände erhalten, das Grundregelwerk wurde 2006 einem massiven Facelift unterzogen. Sprich: Der Boden für LodlanD ist bereitet, die Welt quicklebendig, jetzt liegt es an den Spielern, sie weiter mit Geschichten zu füllen.

Parallel dazu möchte ich auf die massive Preisreduktion hinweisen, die im LodlanD-Shop stattgefunden hat. Wer schon immer mal das Hardcover-Grundregelwerk haben wollte, kann bei gerade mal 15 Euro nun absolut zuschlagen. Und wem noch das ein oder andere Quellenbuch fehlt: 5 Euro! Oder darf es der Spielleiterschirm für 3 Euro sein? Kurz: Zugreifen!

Tja, dann bleibt mir jetzt nur noch, „Nordwärts“ Ende Dezember zu veröffentlichen, den letzten Metaplot (der bis Ende Januar laufen wird) online zu stellen und mich bei allen Lodländern für die 6-jährige Treue zu bedanken (weitere Details finden sich auf lodland.de).

Für mich geht es an der Schreibfront weiter, mein Roman „Froststurm“ (Arbeitstitel), zu dem ich hier im Blog schon einiges erzählt habe, schreibt sich jedenfalls nicht von alleine. Und für Shadowrun greife ich ja auch ab und an in die Tasten (wenn auch sehr low-level). Dann noch ein paar Kurzgeschichten hier und da. Schreiberisch genug zu tun ist in jedem Fall. 😎

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Ein Kommentar

  1. Obwohl Lodland nie so wirklich mein Ding war, finde ich es bemerkenswert, was Ihr da in den vergangenen Jahren auf die Beine gestellt habt. Schade, aber nachvollziehbar, dass das Projekt nun ein Ende findet.

    Grüßle

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