Schwere Geburt

Mei, mei, das Quest-Abenteuer war eine schwere Geburt. Aber die erste Version steht nun. Habe mich selten mit einem Abenteuer derart schwer getan. Insbesondere die LodlanD-Abenteuer fließen – logisch, aus der mittlerweile jahrelangen Übung heraus – nur so, so dass ich da auch kein Problem habe, „mal eben“ einzuspringen, wenn es gilt für ein Buch ein Abenteuer zu übernehmen, gerne auch als Vertretung. Aber für Quest zu schreiben war völlig anders. Ganz andere Herangehensweise. Deutlich schematischer, mehr wie ein logischer Gedankenbaum als wie ein eher freies Plotten, dass man dann letztlich in (mögliche) Szenen zerlegt und in Abenteuerform gießt. Aber Version1 steht nun, wird die Tage noch poliert und dann ab zum ersten Lektor. Bin gespannt auf die Rückmeldung. 😎

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3 Kommentare

  1. Klingt spannend. Kannst du noch mehr Interna verraten? Wie sieht denn so ein fertiges Abenteuer aus? Wie ein Solo?

  2. Interna werde ich natürlich nicht verraten, deshalb heißen sie ja so. *g*
    Ein Quest-Abenteuer liest sich wie eine Mischung aus einem Brettspiel und einem Solo-Abenteuer. Brett, da es bestimmte Regeln nunmal für Gruppenaufgaben beinhaltet, Solo-Abenteuer, da es eben diesen Stil hat („Wenn die Helden zur Taverne gehen wollen, weiter bei (2), wenn sie in den Wald wollen, weiter bei (3)“).

  3. Danke für die Information. Kannst ruhig einige Interna verraten. Wir sind ja unter uns und ich sag sicher nichts weiter ;).

    Ich stelle mir das etwas schwierig vor. Was, wenn die Helden weder zur Taverne noch in den Wald wollen, sondern etwas ganz anderes vorhaben? Ist sehr schwer, alle möglichen Handlungsalternativen abzudecken.

    PS: War eher eine rhetorische Frage bzw. laut gedacht, musst du nicht drauf antworten.

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