Raus an die Testleser

Unwissenheit hatte ihre Vorteile.
Der letzte Satz unter meinem Roman, bevor das erlösende Wort „Ende“ erscheint. Wie der regelmäßige Leser diesen Zeilen – und der dezenten Überschrift – entnehmen kann, bin ich damit nun endlich fertig mit der Politur von „Flammenmeer“ (Arbeitstitel), meinem Shadowrun-Roman. Und die Mail an die Testleser geht auch gleich raus. Und ich freu mich auf die Kommentare, wobei ich jetzt schon weiß, dass zwischen Durchlesen der Rückmeldungen und deren Einarbeitungen einige Tage liegen werden, in denen man die sicherlich schonungslosen Anmerkungen erstmal sacken lassen muss. Ist mir damals bei meinem ersten LodlanD-Buch ganz genauso gegangen. Und warum sollte es bei meinem ersten Roman anders sein, der mir wirklich am Herzen liegt? Ich erinnere mich noch gut an einen längeren Text, den ich André Wiesler, dem LodlanD-Chefredakteur, für den ersten LodlanD-Quellenband „Im Tiefenrausch“ gemeinsam mit mehreren Kollegen eingereicht hatte: Hätte ich die Rück-Version ausgedruckt, hätte vor lauter farbigen Anmerkungen mein Drucker aufgegeben. 😎 Rot, grün, blau, „Änderungen verfolgen“-Rosa, gelb der Word-Kommentare, es war ein wahrer Regenbogen an Anmerkungen. Damals erst einmal einen Tag geschmollt, dann an die Einarbeitung gemacht. Und sie haben den Text voran gebracht, in damals deutlich verbessert. Und diesmal wird es wieder so sein, da bin ich sicher.

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Ein Kommentar

  1. Und die ersten 30 Seiten sind schon wieder retour. 🙂

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