430.000 Zeichen und es geht weiter

In den letzten Tagen hab ich bei meinem in Arbeit befindlichen Shadowrun-Roman „Flammenmeer“ (Arbeitstitel, erscheint 2007) ordentlich was weggeschafft. Derzeit bin ich im ersten Durchgang, die Texte sind also weder poliert noch lektoriert, sondern stehen einfach nur auf dem Papier (richtiger wäre „Bildschirm“ *g*). Mittlerweile hat es sich belohnt gemacht, dass ich von vorneherein die Szenen relativ genau durchgeplant hatte. Nicht zu genau, damit kreative Ideen während des Schreibens nicht unter einem zu engen Korsett leiden, aber genau genug, um zügig schreiben zu können. Es ist wie immer faszinierend zuzusehen, wie die Charaktere sich während der Geschichte entwickeln. Der Durchschnittsbürger, der ins kalte Wasser geworfen, lernt zu schwimmen in der düsteren Schattenwelt. Und ein Retter, der erst spät zeigt, warum er eigentlich handelt wie er es (nach seinen Begriffen) einfach tun muss. Mittlerweile hab ich die 430.000 Zeichen-Grenze überschritten (eine Romanseite hat später ca. 1.800 Zeichen, womit das etwa 240 Romanseiten entspricht) und kann somit das Ende absehen. Nach meinen Schätzungen lande ich irgendwo in den 500.000ern, das Ende des ersten Durchgangs ist also absehbar. Und dann geht es an mein „heiß geliebtes“ Polieren.

Anmerkung: Wer mal einen Vergleich haben möchte, was er so an „Zeichen“ am Tag produziert, in MS Word kann man dies so erfahren: Fraglichen Text markieren und dann auf „Extras“ – „Wörter zählen“ klicken. Dort dann die Angabe „Zeichen (mit Leerzeichen“ ablesen.

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