200 and counting

Ein Ventilator, eisgekühlte Pepsi Light und (unter anderem) „Playground“ von „Second Sun“. Mit diesen Hilfen habe ich heute die 200-Seiten-Grenze bei meinem Roman „Flammenmeer“ geknackt. In wenigen Wochen (Anfang September) werde ich meine Arbeit als Bank-Trainee aufnehmen und nachdem das Studium ja vor zwei Wochen zu Ende gegangen ist, habe ich derzeit Zeit, mich verstärkt meinem Roman zu widmen. Natürlich genieße ich auch das schöne Wetter (auch wenn es mir persönlich zu warm ist), aber die Arbeiten gehen gut voran. Vorhin stand eine längere Kampfszene auf dem Programm und die Szenerie ist wie ein Action-Film vor meinem inneren Auge abgelaufen, ich musste sozusagen „nur“ diesen „Film“ in die Tasten hämmern.

Ich bin guten Mutes, diesen und nächsten Monat noch einiges zu schaffen, damit ich mich ab September voll auf meinen Job konzentrieren kann. Ich bin sehr dankbar für die Chance, die man mir bei dieser Großbank geboten hat, als Frischling ist es heutzutage ja alles andere als selbstverständlich, noch während der Studienzeit bereits einen Job sicher zu haben. Die Finanzdienstleistungsbranche hat mich schon immer fasziniert (wie man ja auch daran sieht, dass ich vor dem Studium eine Lehre zum Bankkaufmann erfolgreich absolviert habe) und ich bin sehr froh, wieder in dieser Branche arbeiten zu dürfen. Natürlich gehe ich auch mit einem etwas mulmigen Gefühl auf diese neue Lebensstation zu, aber die Vorfreude überwiegt klar. Und morgen lasse ich wieder einige Protagonisten um ihr Leben bangen, wenn ich die Kampfszene zu Ende schreibe. Als kleinen Trick, um mich selbst zu motivieren (klappt bei mir eigentlich immer), habe ich an einer besonders spannenden Stelle heute aufgehört, mitten in einem Szenenausschnitt, als ein Charakter kurz vor dem (so meint er jedenfalls) Tod steht. Damit freue ich mich noch mehr, morgen weiter zu schreiben, schließlich will ich ja wissen, wie mein „Kopf“-Film weiter geht.

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