Verrat ist wunderbar

… wenn man über ihn schreiben darf. Bei der Arbeit an meinem Roman schreibe ich gerade an einer der Schlüsselszenen. Dem Verrat eines Charakters an einem anderen. Ich versuche mich in diese Mischung aus Hinterhältigkeit und purem Egoismus hinein zu versetzen, um die Szene gelingen zu lassen. Musik hilft dabei ungemein. Das ist eh einer meiner permanenten Schreib-Tipps: Schottet euch von der Außenwelt ab. Bis auf euch und euren Computer/Schreibmaschine/Zettel gibt es nichts. Ich nutze dafür Musik, verabreicht über meine 5.1-Kopfhörer. Für die derzeitige Szene habe ich mich für eine vergleichsweise monotone, aber dafür düstere Musik entschieden und zwar „Confusion“ von „New Order“, einem der Titel aus dem Soundtrack zum ersten Blade-Film.

Auf jeden Fall habe ich mich die ganzen letzten Tage ungemein auf diese Szene gefreut, sie markiert circa die Halbzeit des Romans. Ab dann werden die Geschehnisse hektischer, zum Teil auch deutlich düsterer und dreckiger. So, wie ich mir das Setting der Shadowrun-Welt (in diesem Cyberpunk-Fantasy-Hintergrund spielt der Roman) vorstelle. Wie gesagt, ich habe mich auf diese Szene sehr gefreut und noch mehr Spaß hat es gemacht, sie zu schreiben. Das lässt so manchen Schreibabend voller Pflichtübungen (insbesondere mein „geliebtes“ Polieren) vergessen. *g*

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